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Papiertaschentücher sammeln - Kurzinformation und Einleitung

Auf den folgenden Seiten finden Papiertaschentücher-Sammler Kurzinformation und Einleitung zum Thema Papiertaschentücher sammeln.

Tempo - die erste Packung

Alte Tempotaschentücher

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Papiertaschentücher - 75 Jahre Tempo - Die Erfolgsgeschichte eines Klassikers

Tempo - die erste Packung Am 29. Januar 1929 meldeten die Vereinigten Papierwerke Nürnberg mit dem Warenzeichen Tempo die erste deutsche Papiertaschentuchmarke beim Reichspatentamt in Berlin  an. Das praktische Einmaltaschentuch aus Zellstoff und der einprägsame Markenname entsprachen voll dem Zeitgeist.

Die 20er Jahre waren eine Zeit des Umbruchs und Neuanfangs. Das gesellschaftliche Leben in den schnell wachsenden Städten pulsierte, technische Innovationen brachten immer neue Rekorde zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Die 20er Jahre besaßen einfach Tempo.

So kam am Ende der 20er-Jahre das Tempo Taschentuch hinzu. Nicht nur der schwungvolle Name, sondern auch die beträchtliche Arbeitserleichterung sowie ein gestiegenes Hygienebewusstsein führten dazu, dass das Tempo Taschentuch rasch zum Verkaufsschlager wurde, So verdrängte es das bis dahin verwendete Stofftaschentuch mehr und mehr aus den Haushalten.

Bereits 1933  wurden in dem Tempo Werk in Heroldsberg nahe Nürnberg bereits 35 Millionen Tempo Taschentücher produziert. Zwei Jahre später erwarb Gustav Schickedanz die Vereinigten Papierwerke. In diesem Jahr lag das Jahresvolumen bereits bei der großen Zahl von 150 Millionen produzierten Taschentüchern.

Mit dem Kauf der Papierwerke Forchheim konnte 1937 die Fertigungskapazität noch einmal deutlich erhöht werden. So wurde 1939 in nunmehr zwei Werken mit insgesamt 400 Millionen produzierten Tempo Taschentüchern eine neue Rekordmarke erreicht. Der Zweite Weltkriegs brachte die Produktion zum Erliegen. Erst ab Dezember 1947 wurden wieder Tempos in den Werken in Forchheim und Heroldsberg hergestellt.

Verstärkte Handelsbeziehungen mit dem Ausland sowie ausgedehnte Aktivitäten in den Bereichen Marketing und Produktentwicklung ermöglichten in den 50er Jahren eine weitere Steigerung der Verkaufszahlen.

Frühe Tempo-Werbung

In den weiteren Jahren wurden die Produktionsstätten in Heroldsberg und Forchheim systematisch ausgebaut und zusätzliche Werke errichtet: 1958 in Glückstadt, 1962 in Neuss, 1972 in Gelsenkirchen. In den fünf Werken wurden 1977 bereits mehr als zehn Milliarden Tempo Taschentücher produziert.
So konnte der starken Nachfrage gerecht werden.

Zwischen 1985 und 1987 konzentrierte man die gesamte Tempo Produktion in Neuss. Ende der 80er Jahre fertigten hier 18 Taschentuchproduktionsanlagen täglich 80 Millionen Tempo Taschentücher.
1994 übernahm Procter & Gamble die Vereinten Papierwerke Schickedanz AG und setzte die Erfolgsgeschichte der Marke fort. 75 Jahre nach der Markteinführung konnten die Verbraucher  im Jahr 2004 weltweit etwa 20 Milliarden Tempo Taschentücher kaufen.

Tempo-Packung

Ständige Produktverbesserungen sorgen seit 1929 dafür, dass Tempo seine Position als führende Papiertaschentuchmarke in Deutschland seit nun über 75 Jahren behaupten kann. Dabei wird nicht nur die Qualität des Tempo Taschentuchs stetig verbessert, sondern auch Verpackung und Faltung wurden immer wieder an veränderte Verbraucherbedürfnisse angepasst.

Im Jahr 2004 präsentiert sich Tempo weich, reißfest und vor allem durchschnupfsicher. Denn seit 1998 verbinden verstärkte Kreuzungspunkte die Fasern des Tempo Taschentuchs wie Mikrobrücken miteinander und sorgen so für trockene Hände beim Naseputzen. Auch die Produktpalette wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut, so dass der Verbraucher im Jubiläumsjahr aus sechs Varianten des Klassikers und zahlreichen Packungsgrößen wählen kann.


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